Planungen für die Region Crimmitschau

Strukturgespräche zwischen den Kirchenvorständen

Die Landessynode hat nach langen Beratungen ein Gesetz verabschiedet, das einen wichtigen Schritt auf der Suche nach tragfähigen Strukturen in unserer Landeskirche bedeutet. Die insgesamt sinkenden Gemeindegliederzahlen und die damit immer kleineren Anstellungsverhältnisse in den Gemeinden erfordern neue Wege. Ziel dieses nun erreichten Kompromisses ist die Bildung von Regionen, die auch langfristig auskömmliche Anstellungen für alle Mitarbeiter ermöglichen.

Für die Crimmitschauer Umgebung bedeutet das, dass diese 14 Kirchgemeinden auf der Karte zukünftig zu einer Region gehören. Für diese Region sind vier Pfarr­stellen geplant. Die Kirchenvorstände haben sich für das Modell eines Schwesterkirchverhältnisses mit 6 Kirchgemeinden entschieden. Folgende Kirchgemeinden haben geplant, sich zu vereinigen: Crimmitschau St. Laurentiusgemeinde mit der St. Johannisgemeinde (diese wird zukünftig anstellende Kirchgemeinde), Seelingstädt mit Blankenhain und Rußdorf, Langenreinsdorf mit Rudelswalde. Bereits vereinigt haben sich: Crimmitschau Luthergemeinde mit Frankenhausen und Grünberg-Heyersdorf zur Trinitatiskirchgemeinde Crimmitschau, Neukirchen mit Lauterbach und Gablenz mit Lauenhain.

Nach Unterzeichnung des Schwesterkirchvertrages hat das Landeskirchenamt die Wiederbesetzung einer vakanten Pfarrstelle genehmigt und die Pfarrstelle im Amtsblatt vom 28.11.2020 mit Dienstsitz des Pfarrers in Neukirchen ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endete am 01.01.2021. Leider sind keine Bewerbungen eingegangen.