Planungen für die Region Crimmitschau

Strukturgespräche zwischen den Kirchenvorständen

Auf der Frühjahrssynode wurde ein Gesetz verabschiedet, das einen wichtigen Schritt auf der Suche nach tragfähigen Strukturen in unserer Landeskirche bedeutet. Die insgesamt sinkenden Gemeindegliederzahlen und die damit immer kleineren Anstellungsverhältnisse in den Gemeinden erfordern neue Wege. Ziel dieses nun erreichten Kompromisses ist die Bildung von Regionen, die auch langfristig auskömmliche Anstellungen für alle Mitarbeiter ermöglichen.

Für die Crimmitschauer Umgebung bedeutet das, dass diese 14 Kirchgemeinden auf der Karte zukünftig zu einer Region gehören. Für diese Region sind vier Pfarr­stellen geplant. Die rechtliche Form der Zusammenarbeit kann folgendermaßen aussehen: EIN Kirchspiel mit allen Kirchgemeinden und einem gemeinsamen Haushalt; EIN Schwesterkirchverhältnis mit 6 Kirchgemeinden oder EIN Gemeindebund aus 8 Kirchgemeinden. Für die zwei letzteren Varianten müssen zuvor neue vereinigte Kirchgemeinden entstehen. In den Gesprächen unter den Kirchen­vorständen hat man sich auf die Bildung eines Schwesterkirchverhältnisses in der Region geeinigt. Das erfordert in den nächsten Monaten die Vereinigung der Kirchgemeinden Lauterbach und Neukirchen.  Danach sollte der Weg frei sein, für die Neubesetzung der vakanten Pfarrstelle.